EVVA 3KS

Mechanische Schließanlagen

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Die auf mechanischen Zylindern basierende Schließanlage ist derzeit das am meisten genutzte Organisationsmittel, um Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereiche anhand von Schließberechtigungen zu trennen. Zutrittsberechtigungen werden durch die gezielte Ausgabe von Übergeordneten- und/oder Einzelschlüsseln geregelt. Aus diesem Grunde spiegelt sich im Schließplan auch meist die Organisationsstruktur des Unternehmens wieder.

Je nach Anforderungen an die gewünschten Schließmöglichkeiten werden die Schließungshierarchien geplant. Auch bei modernen Schließsystemen sollte man sinnvollerweise nicht mehr als sieben Hierarchiestufen wählen. Wie diese Strukturen aussehen können, sehen sie hier.

Man unterscheidet die angebotenen Zylinder in zwei Zuhaltungsprinzipien, die sich grob klassifizieren lassen:

  • Stiftsysteme mit Schlüsseleinschnitten in Form von Kerben auf der Schmalseite des Schlüssels.
  • Wendeschlüsselsysteme mit Bohrmulden auf der Flachseite des Schlüssels. Da diese in der Regel spiegelsymetrisch auf beiden Seiten sind, kann man den Schlüssel um 180 Grad wenden.

An ihre technischen Grenzen stoßen die mechanischen Zylinder bei folgenden Problemen:

  • Schnelle Reaktion auf Schlüsselverlust
  • Zeitlich beschränkter Zutritt
  • Archivierung von Schließvorgängen

Wer diese Punkte bei sich lösen muss, sollte eine elektronische Schließanlage installieren.

Als zusätzliche Dienstleistungen im Bereich der Schließanlagen bieten wir an:

  • After-Sale-Mappe
  • Schließanlagenverwaltungsprogramme für die EDV gestützte Verwaltung
  • Schlüsselfundbüro um die Folgen eines Schlüsselverlustes zu minimieren
  • Schlüsselschränke für die Aufbewahrung der nicht ausgegebenen Schlüssel

Stiftsysteme

Schließzylinder, die auf der Basis von einreihigen Stiftzuhaltungen nach dem Yale-Prinzip funktionieren, werden in Deutschland seit Anfang des 20. Jahrhunderts industriell hergestellt. Die heute bekannte Bauform der Zylinder wurde 1924 von Sylvester Wöhrle entwickelt und zum Patent angemeldet. Am 25.10.1928 wurde das Patent an die damalige Zeiss Ikon AG erteilt.

Aufbau und Funktion

Ein Schließzylinder besteht aus folgenden Hauptkomponenten:

  • Zylindergehäuse
  • Zylinderkern mit Schlüsselkanal
  • Stiftzuhaltungen
  • Schließnase zum Betätigen des Schlosses

Die Stiftzuhaltungen bestehen aus den Stiftfedern, den Gehäusestiften und den unterschiedlich langen Kernstiften. Ein  Drehen des Kerns bei gestecktem Schlüssel ist nur möglich, wenn die Trennlinie der Gehäuse- und Kernstifte in gleicher Höhe wie die Trennlinie zwischen Zylindergehäuse und –kern ist. Bei abgezogenem Schlüssel verriegeln die in der Trennlinie stehenden Gehäusestifte den Kern.
 

Stiftsysteme
Stiftsysteme

 

Um eine ausreichend hohe Zahl von verschiedenen Schließungen zu erhalten, ist eine Mindestanzahl von 5 Stiftzuhaltungen erforderlich. Dieses ergab durch die damals gewählten Stiftdurchmesser und Lochabstände die heute noch übliche Standardlänge von 61 mm für Doppelzylinder. Um mehr Schließungen und eine höhere Sicherheit zu erhalten, werden heute auch Zylinder mit 6 und 7 Stiftzuhaltungen produziert. 

Da der immer weiter steigende Bedarf an Sicherheit und Schließvariationen innerhalb einer Schließanlage bald nicht mehr nur durch die 5 bis 7 Stiftzuhaltungen befriedigt werden konnte, ergänzten die Hersteller ihre Zylinder mit immer neuen Stiften, Wippen, Rippen etc.


Wendeschlüsselsysteme

Die Wendeschlüsselsysteme werden seit 1934 produziert. Erfinder des Wendeschlüsselprinzips ist die Schweizer Firma Kaba. Der wesentliche Vorteil ist die beidseitige Einführbarkeit des Schlüssels in den Zylinder und die höhere Stabilität des Schlüssels aufgrund des größeren Querschnitts.

Wendeschlüsselsystem
Schweizer Rundzylinder


Bedingt durch die etwas andere Bauform der Schweizer Schließzylinder, es handelt sich um einen 22mm durchmessenden Rundzylinder, konnte das Yale-Zuhaltungsprinzip nicht angewendet werden. Ergebnis waren letztendlich mehrere Stiftreihen, die rund um den Kern angeordnet wurden. Da wegen des fehlenden Platzes nicht mit Plättchen zur Variation von Schließungen gearbeitet werden konnte, mußten die möglichen Permutationen einer Schließanlage durch die Anzahl der Stifte und die verschiedenen Stiftformen erreicht werden. Später wurden diese Systeme dann auch auf das bei uns gebräuchliche Hahn-Profil übertragen.

Schließanlagenarten

Je nach Anforderungen an die gewünschten Schließmöglichkeiten werden die Schließungshierarchien geplant. Auch bei modernen Schließsystemen sollte man sinnvollerweise nicht mehr als sieben Hierarchiestufen wählen. Welche grundsätzlichen Möglichkeiten es gibt und wie diese bezeichnet werden, sehen Sie im Folgenden.


Zentralschlossanlage

Die Zentralschloss-Anlage besteht aus mehreren verschieden schließenden Zylindern. Die Schlüssel dieser verschiedenen Zylinder schließen einen oder mehrere Zentralzylinder. Hauptanwendungsgebiet ist der Wohnungsbau. Die Schlüssel der einzelnen Wohnungen schließen den Zentralzylinder in der Haustür und beispielsweise die Tiefgarage.

Zentralschloss-Anlage

Zentralschloss-Anlage mit übergeordnetem Hauptschlüssel

Die Zentralschloss-Anlage mit übergeordnetem Schlüssel besteht aus mehreren verschieden schließenden Zylindern. Die Schlüssel dieser verschiedenen Zylinder schließen einen oder mehrere Zentralzylinder. Für Teilbereiche dieser Schließanlage existiert ein übergeordneter Schlüssel. Dieser schließt z.B. Technikräume wie Heizung, Hausanschlussraum, Aufzugmaschinenraum und üblicherweise die Zentralzylinder. Hauptanwendungsgebiet ist der Wohnungsbau.

ZUE-Anlage

Hauptschlüssel-Anlage

Die Hauptschlüssel-Anlage besteht aus mehreren verschieden schließenden Zylindern. Den Schließzylindern übergeordnet ist der Hauptschlüssel, mit dem alle Zylinder geschlossen werden können. Hauptanwendungsgebiete sind Schulen, kleinere gewerbliche Objekte und Einfamilienhäuser.

HS-Anlage

Kombinierte Hauptschlüssel-Zentralschloss-Anlage

Die kombinierte Hauptschlüssel-Zentralschloss-Anlage besteht aus mehreren verschieden schließenden Zylindern. Den Schließzylindern übergeordnet ist der Hauptschlüssel, mit dem alle Zylinder geschlossen werden können. Einige oder alle Schlüssel der Zylinder schließen einen oder mehrere Zentralzylinder. Hauptanwendungsgebiete sind gewerbliche Objekte und Altenwohnanlagen.

KHZ-Anlage

Generalhauptschlüssel-Anlage

Die Generalhauptschlüssel-Anlage besteht aus beliebig vielen verschieden schließenden Zylindern mit einem hierarchischen Aufbau von Schließkompetenzen für die übergeordneten Schlüssel. Ebenso lassen sich mehrere Zentralzylinder in diese Anlage integrieren. Die in Abbildungen häufig gezeigten Prinzipdarstellungen stellen Idealfälle für eine klar strukturierte Schließanlage dar. In der Praxis sind derartige Strukturen häufig viel weiter verzweigt und komplexer. Die GHS-Anlage findet überall dort Verwendung, wo man mit den einfacheren Strukturen der anderen Anlagenarten nicht mehr klar kommt.

GHS-Anlage


Grafiken von: 

IKON Logo
EVVA Logo



Von der Firma EVVA führen wir folgende Schließanlagensysteme für neue Anlagen im Programm:

EVVA 3KSplus

Mechanisches Schließsystem EVVA 3KSplus
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Das System 3KSplus (3-Kurven-System) zeichnet sich durch das patentierte federnfreie Funktionsprinzip aus. Anders als bei herkömmlichen Schließsystemen werden die Sperrelemente im 3KS-Zylinder über die Kurvenfräsung am Schlüssel bewegt und nicht gegen eine Federkraft gedrückt. 
Die Technik im Detail:

  • 12 ungefederte, massive Zuhaltungselemente (= Sperrstifte) werden über Zwangssteuerung der 6 Schlüsselkurven in bestimmte Positionen gebracht und über 2 Druckschieber abgefragt. Eine Sperrleiste im Kern kontrolliert die Querprofilierung des Schlüssels
  • Während des Sperrvorganges wird der 3KS-Schlüssel in Summe 4-mal abgefragt. Die federnfreie Sperrstiftfunktion garantiert höchste Verschleißfestigkeit und Pickingschutz. Die Technologie ermöglicht unzählige Variationsmöglichkeiten für Zylinderschließanlagen

Vorteile

  • Besonders hohe Zahl an Variationsmöglichkeiten für mechanische Schließanlagen. Es lassen sich komplexeste Schließanlagen mit sich überschneidenden Hierarchien realisieren.
  • Wendeschlüssel
  • Federnfreie Sperrstiftfunktion (dadurch Picking-Schutz und hohe Verschleißfestigkeit)
  • Modulbauweise
  • Höchster technischer (Kopierschutz), organisatorischer (Sicherungskarte) und gesetzlicher (Patente) Schlüsselschutz
  • Flache Steuerkurven garantieren höchste Verschleißfestigkeit und Funktionssicherheit.
  • Jede Schließanlage ist ein Unikat.
  • Rundzylinder-Ausführung ab 18mm Ø ohne Variationseinschränkung möglich
  • Patenlaufzeit bis 2025

EVVA ICS

Mechanisches Schließsystem EVVA ICS
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Das Wendeschlüsselsystem ICS (Innen-Codiert-System) bietet hohen Schutz dank der einzigartigen Kombination von drei unterschiedlichen Sperrtechnologien.

  • Dem speziell geformten, widerstandsfähigen Längsprofil
  • Dem bewährten Kurvensystem, das die Schließberechtigung abfragt
  • Dem Stiftsystem. Dieses besteht aus verdeckten, innen liegenden Ausnehmungen am ICS-Schlüsselkörper – das ist weltweit einzigartig! Dadurch ist ein unberechtigtes Anfertigen von Schlüsselkopien nahezu unmöglich.

Die Schließberechtigungsabfrage erfolgt in drei Reihen durch insgesamt 13 gefederte Sperrstifte und zusätzlich durch das speziell geformte Längsprofil.

  1. 2 seitliche Stiftreihen mit 10 ungeteilten Sperrstiften tasten die Kurven an den Schlüsselseiten ab.
  2. Eine mittige Stiftreihe mit 3 Bahnenstiften prüft die innen liegenden, verdeckten Ausnehmungen an den Schlüsselschmalseiten.

Vorteile

  • Hohe Nachschlüsselsicherheit
  • Kombination von drei Sperrtechnologien
  • Höchster Schlüsselkopierschutz durch verdeckte Abfragemerkmale am Schlüssel sowie gesetzlicher (Patente) und organisatorischer Schlüsselschutz (Sicherungskarte)
  • Formschönes Design
  • Wendeschlüssel
  • Modulbauweise
  • Kurze Baulängen (27 mm / 27 mm) gegen Zylinderüberstand
  • Höchste Verschleißfestigkeit durch widerstandsfähige Materialien
  • Jede Schließanlage ist ein Unikat
  • Patentlaufzeit bis 2028

EVVA EPS

Mechanischer Zylinder EVVA EPS
Mechanisches Schließsystem EVVA EPS
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EPS (Erweitertes-Profil-System) ist eine Weiterentwicklung der bewährten EVVA-Stiftsysteme. EPS zeichnet sich durch ein patentiertes, mehrfach überlappendes Schlüsselprofil aus. Die Berechtigungsprüfung erfolgt auf mehreren Sicherheitsebenen.

Die Technik im Detail

  • 6 aktive Abfrageelemente und bis zu 20 zusätzliche Abfragepositionen prüfen die Schließberechtigung
  • Die doppelt wirkenden, massiven Stifte sorgen für eine hohe Sicherheit
  • Patentiertes Längsprofil
  • Optimierte Einschnittwinkel im Schlüssel
  • Integrierte Manipulationskontrolle
  • Hohe Verschleißfestigkeit durch Verwendung spezieller Neusilberschlüssel
  • Technischer, organisatorischer und gesetzlicher Schlüsselschutz (dank Kopierschutz, Sicherungskarte und Patenten)
  • In Kompakt- und Modulbauweise lieferbar
  • Patentlaufzeit bis 2026
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Von der Firma IKON führen wir folgende Schließanlagensysteme für neue Schließanlagen im Programm

IKON SK 6 Vector-Profil 1. und 2. Sicherheitsstufe

1. Sicherheitsstufe

Hochwertiges Profil mit 6 aktiv wirkenden, gefederten Stiftzuhaltungen. Die Profilierung des Schlüssels ist parallel zum Schlüsselrücken angeordnet. Die jeweiligen Profilmerkmale sind dabei paarweise horizontal und schräg zueinander angeordnet und bilden ein Merkmalspaar. Durch diese spezielle Anordnung der Profilmerkmale zueinander werden manuelle Öffnungstechniken deutlich erschwert und es besteht eine, gegenüber herkömmlichen Schlüsselprofilen, sehr hohe Aufsperr-, Abtast- und Nachschließsicherheit.
 
Die Technik im Detail:

  • 6 gefederte Stiftzuhaltungen nach DIN EN 1303 bzw. DIN 18252 = Nachschließsicherheit
  • Parazentrisches Schlüsselprofil = Aufsperr-Sicherheit
  • Geschütztes Schlüsselprofil mit Sicherungskarte = Schlüssel-Sicherheit
  • Optional DIN geprüft, Klasse 81, mit Anbohrschutz, wahlweise mit Ziehschutz
  • Optional VdS-Anerkennung, Klasse B, mit Anbohrschutz, wahlweise mit Ziehschutz
  • Sehr hoher Schutz gegen Picking und Schlüssel-Schlagtechnik durch spezielle Profilausführung und Stiftkombination


2. Sicherheitsstufe


Eine zusätzliche Codierung am Schlüssel wird durch zusätzliche Sperrelemente im Schließzylinder abgefragt. Diese Art der seitlichen Schlüsselprofilkontrolle führt im Vergleich zu herkömmlichen Schlüsselprofilen zu höhere Nachschließ- und Aufsperrsicherheit. Fehlende oder falsche Codierungen am Schlüssel blockieren den Schließvorgang bei Schließversuchen.

Die Technik im Detail:

  • 6 (+2) gefederte Stiftzuhaltungen nach DIN EN 1303 bzw. DIN 18252 = Nachschließsicherheit
  • Parazentrisches Schlüsselprofil mit seitlichen Einschnitten = Aufsperr-Sicherheit
  • Geschütztes Schlüsselprofil mit Sicherungskarte = Schlüssel-Sicherheit
  • Optional DIN geprüft, Klasse 81, mit Anbohrschutz, wahlweise mit Ziehschutz
  • Optional VdS-Anerkennung, Klasse B, mit Anbohrschutz, wahlweise mit Ziehschutz
  • Äußerst hoher Schutz gegen Picking und Schlüssel-Schlagtechnik durch spezielle Profilausführung und Stiftkombination sowie erhörte Anforderungen an die Sicherheit durch zusätzliche seitliche Sperrelemente im Schließzylinder

IKON SK 6 Sperrwelle/Sperrwelle Undercut

Hochwertiges Ikon-Profil mit 10 aktiv wirkenden, gefederten Stiftzuhaltungen. An den Längsseiten des Schlüssels ist eine zusätzliche Codierung, die Sperrwelle, eingefräst. Diese Codierung wird im Schließzylinder durch spezielle, gefederte Zuhaltungen abgefragt. Fehlende oder falsche Codierungen am Schlüssel blockieren den Schließvorgang bei Schließversuchen. Der im Schlüsselprofil zusätzlich angebrachte Hinterschnitt (Undercut) sorgt zudem für eine sehr komplexe Form des Schlüssels und dadurch für erhöhten Kopierschutz. Die Forderung nach technischem Kopierschutz des Schlüssels sowie die Nachschließ- und Aufsperrsicherheit werden mit dem Sperrwellenprofil in sehr hohem Maß erfüllt.

Die Technik im Detail:

  • 10 (6+4) gefederte, aktiv wirkende Zuhaltungen nach DIN EN 1303 bzw. nach DIN 18252/2006 = Nachschließ-Sicherheit
  • Parazentrische Schlüsselprofile mit zusätzlicher Sperrwellencodierung und Undercut = Aufsperr-Sicherheit
  • Geschütztes Schlüsselprofil mit Sicherungskarte = Schlüssel-Sicherheit
  • Optional DIN-geprüft, Klasse 82, mit Anbohrdschutz, wahlweise mit Ziehschutz
  • Optional VdS-Anerkennung, Klasse B, mit Anbohrschutz, wahlweise mit Ziehschutz
  • Profile für Generalhauptschlüssel- und Hauptschlüssel-Anlagen
  • Sehr hoher Schutz gegen Picking und Schlüssel-Schlagtechnik durch zusätzliche Sperrwelle, Stiftkombination und zusätzliche Sperr-Wellencodierung



Von der Firma Kaba führen wir folgende Schließanlagensysteme für neue Anlagen im Programm

Kaba penta

Der Kaba penta Schließzylinder ist ein äußerst sicheres und leistungsfähiges Schließsystem und besonders für komplexe, anspruchsvolle Schließanlagen geeignet. Die hohe Sicherheit verdankt Kaba penta den fünf sternförmig angeordneten Zuhaltungsreihen sowie der patentierten Anordnung der Zuhaltungen zu den Schlüsselfräsungen. Alle Zuhaltungen sind in mehreren Stufen variierbar und keinen gegenseitigen Variationseinschränkungen unterworfen. Sämtliche Stiftzuhaltungen sind aus gehärtetem Stahl chemisch vernickelt. Standard-Clipfarbe für Kaba penta Schlüssel ist dunkelrot.

Die Technik im Detail:

  • 5-reihiges Wendeschlüsselsystem
  • Die eingesetzten Zylinderkerne (Inserts) können durch die modulare Bauform problemlos in anderen Zylinderbauformen (Halbzylinder, Drehknopfzylinder, Blechmontagezylinder,...) eingesetzt werden
  • Optional ist der Kaba penta Schließzylinder mit Stahleinsatz für erhöhte Sicherheit erhältlich
  • Zertifiziert nach EN 1303 Verschlusssicherheitsklasse 6 und VdS Klasse B DIN 18252
  • Sicher gegen Manipulationsversuche wie z.B. die Schlag-Öffnungsmethode oder Pickingmethoden
  • Standardclip dunkelrot. Austauschbar gegen 12 andere Clipfarben
  • Durch Reiden-Cliptausch können die Schlüssel in elektronischen Zutrittskontrollanlagen aufwärtskompatibel eingesetzt werden
  • Patentschutz durch das europäische Patent EP 1185755 bis ins Jahr 2021

Kaba quattro pluS

Das System weist bis zu 22 Zuhaltungspaare je Zylinderseite auf. Die Aufsperrsicherheit wird durch Verwendung spezieller Zuhaltungsformen zusätzlich erhöht. Die Blocklängen der Zuhaltungspaare sind immer gleich - das bedeutet höchste Abtastsicherheit. Jedes der bis zu 22 Zuhaltungspaare ist pro Zylinderseite in mehreren Stufen variierbar. Die vier radial zum Zylinderzentrum angeordneten Stiftreihen sind keinen gegenseitigen Variationseinschränkungen unterworfen.

Der Wendeschlüssel ist technisch schwerst kopierbar. Die Codierung der Schlüssel erfolgt nicht durch Bohren, sondern durch ein spezielles Fräsverfahren, das die genaue Lage der Codierung auf dem Schlüssel verschleiert. Die Codierung erfolgt auch an den Kanten des Schlüssels. Damit wird eine zusätzliche Sicherheit gegen unberechtigtes Schlüsselkopieren geschaffen.

Die Technik im Detail:

  • 4-reihiges Wendeschlüsselsystem
  • Die eingesetzten Zylinderkerne (Inserts) können durch die modulare Bauform problemlos in anderen Zylinderbauformen (Halbzylinder, Drehknopfzylinder, Blechmontagezylinder,...) eingesetzt werde
  • Auch in der Schließanlage garantiert das Kaba quattro pluS Modularsystem keine Sicherheitseinbußen gegenüber dem einzelsperrenden Zylinder durch Verzicht auf mehrfache Unterteilung der Zuhaltungen
  • Patenschutz bis 2021
  • Standardclip dunkelblau. Austauschbar gegen 12 andere Clipfarben
  • Durch Reiden-Cliptausch können die Schlüssel in elektronischen Zutrittskontrollanlagen aufwärtskompatibel eingesetzt werden

Kaba Gege pExtra

Der Gege pExtra Zylinder erhöht den Sicherheitsstandard der mechanischen Gege Schließzylinder. Basierend auf den bewährten Gege Standardkomponenten ist dieses Schließsystem mit einem zusätzlichen Sicherheitsmerkmal ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Schlüsselprofilausfräsung, die mit einem Spezialfräser mit schräggestellter Achse in das Schlüsselprofil eingebracht wird.

Diese patentierte Lösung ist ein zusätzlicher Schutz gegen Schlüsselkopien und verhindert Einbruchs- und Manipulationsversuche, wie z.B. die Schlag- oder Pickingmethode.

Die Technik im Detail:

  • Gege Schließzylinder zeichnen sich durch hohe Variationsmöglichkeiten in Schließanlagen aus. Sie sind in 5, 6 oder 7-stiftigen Systemen lieferbar
  • Sie gewähren höchsten Abtastschutz durch Profilüberlappung und Anti-Picking-Gehäusestifte
  • Durch nachträglich zu montierende Clip-Reiden können die Schlüssel in elektronischen Zutrittskontrollanlagen eingesetzt werden
  • Patentschutz durch das österreichische Patent Nr. 410.460 bis ins Jahr 2022
  • Patentschutz durch das europäische Patent EP 1362153 bis ins Jahr 2022